SDFG Review: Nintendo 3DS

Der ausführlichen und recht theorielastigen Technikanalyse des 3DS, im Vergleich zu seinem Sonykonkurrenten, folgt nun der interessantere Part: Der Praxistest. Seit dem 25. März ist Nintendos neuer Handheld auch bei uns erhältlich, zu einem Preis von ca. 220€. Seit dem 18. März testen wir den kleinen Klapphandheld auf Herz und Nieren und stellen hier, vor allem die Dinge in den Vordergrund, die bei der Technikanalyse zu kurz gekommen sind, oder nicht hinein gepasst haben.

Eines vorweg:

Ein Review kann man aus vielen verschiedenen Blickwinkeln schreiben. Wollte man es jedem recht machen, müsste man bei Adam und Eva anfangen und jeden fremdartigen Begriff und Sachverhalt ausführlich erläutern. Deswegen halten wir es für wichtig zu erwähnen, dass sich dieser Test an Spieler richtet, die bereits ausführliche Erfahrungen mit Handhelds, wie dem DS von Nintendo oder Sonys PSP, gemacht haben und wissen, auf was es bei so einem Gerät ankommt. Somit haben wir uns auf Testkriterien festgelegt, von den wir glauben, sie seinen am entscheidendsten für einen erfahrenen Handheld-Spieler.

Sehen wir uns zunächst an, was Nintendo alles in die Kiste gelegt hat. Neben den 3DS selbst, in der Farbe Aqua Blue oder Cosmos Black, ist natürlich auch ein Stylus (Touchpen) von der Partie. Diesmal aus hochwertigeren Materialien, verstellbar und deutlich angenehmer in der Hand, als noch der DSi Vorläufer.

Das beiliegende Ladekabel ist das gleiche wie beim Vorgängermodell, neu hingegen ist die Ladestation, die durch das Ladekabel mit dem Stromnetz verbunden wird. So kann man den 3DS bequem auf die Station legen, wenn der Saft mal wieder alle ist. Die braucht ihr aber nicht unbedingt, das Ladekabel lässt sich selbstverständlich auch an den Handheld direkt anschließen. Trotz des internen Speichers, legt Nintendo auch eine 2 GB Flashkarte bei. Unter dem üblichen Papierkram wie Anleitung, Produktregistrationsschlüssel und Garantieblatt, befinden sich auch sechs AR-Karten mit den Motiven: Link, Samus, Pikmins, Kirby, Mario und das Fragezeichen in der Box.

Wer die Handhabung mit DS Lite oder DSi gewohnt ist, dem wird auch der 3DS in den Händen ziemlich vertraut vorkommen. Das klobige Design und das Gewicht haben sich nicht nennenswert geändert, auch die Größe ist beinahe die selbe geblieben. Beim Aufklappen rasten die Scharniere mit einem Klick ein und halten den oberen Bildschirm in einer etwas wackeligen Position. Der Klappmechanismus bleibt jedoch ein Kompromiss zwischen Funktionalität und Design. Das Einrasten wird mit der Zeit wahrscheinlich immer weniger gut funktionieren und die Gefahr, dass das Gerät in der Mitte auseinander bricht, bleibt ebenfalls bestehen. Ungewohnt werden einem die zwei verschieden große Displays vorkommen. Positiv angetan ist man aber vom größeren Hauptbildschirm, im Vergleich zum DSi. Auffallend ist auch das Circle Pad, das den Platz des digitalen Steuerkreuzes eingenommen hat. Die konkave Oberfläche und der weite Bewegungsradius, ermöglichen eine angenehme Steuerung des Spielgeschehens. Das genaue Gegenteil kann man leider nun vom alt bekannten D-Pad berichten. Dieser liegt einfach zu weit unten und zu stark zu den Aktionstasten versetzt. Bei Spielen wie Beat’em Ups, wo der Analogschieber einfach nur bedingt zu gebrauchen ist, wird man es am deutlichsten zu spüren bekommen. Die Home-, Start- und Selecttasten, die sich unter dem Touchscreen befinden, wirken ebenfalls etwas deplatziert und sind durchs Fühlen nicht zu ertasten, sodass man drauf schauen muss um sie zu drücken. Auch die Schultertasten sind für unseren Geschmack etwas zu schmal ausgefallen.

Wie schon erwähnt, hat der neue Stylus dem Vorgänger, in Punkto Bequemlichkeit, einiges voraus. Der herausstehende Anschaltknopf des 3DS ist, unserer Meinung nach ein Rückschritt zum Counterpart des DSi XL. Aber das sollte nicht wirklich ins Gewicht fallen. Größtes Manko bleibt aber der Akku. Die gleich gebliebene Größe des Handhelds, ließ der Stromversorgung keinen Spielraum, um sich dem gestiegenen Energiebedarf anzupassen. Im Großen und Ganzen ist die Verarbeitung gewohnt akzeptabel, durch die nur wenig markanten Veränderungen, mit älteren DS Lite/i Modellen vergleichbar.

Bevor wir zum eigentlichen Praxistest kommen, sollten erst einmal die neuen Funktionen des 3DS genauer unter die Lupe genommen werden. Was unterscheidet eigentlich den neuen Nintendo-Handheld von seinen Vorgängern und den Geräten der Konkurrenz? Da die Technik in unserer Analyse schon ausführlich besprochen wurde, konzentrieren wir uns hier auf die vorinstallierte Software und umreißen den technischen Aspekt nur kurz.

Die Funktion, über den sich der 3DS eigentlich definiert, ist natürlich seine Fähigkeit ein 3D Effekt ohne Spezialbrille darzustellen. Der zweite beachtliche Punkt ist die stärkere Hardware, die den 3DS grafisch in die Gefilde des Sony-Handhelds anhebt. Die neuen Bewegungssensoren und das Gyroskop hingegen, sorgen für eine neue Art der Steuerungsmöglichkeit, ebenso das Circle Pad. Zusätzlich zu den beiden Kameras des Vorläufers, kam eine weitere Linse dazu, um dreidimensionale Bilder und Videos aufzunehmen. Dies sind eigentlich alle Neuerungen zum DSi, zumindest auf der Hardwareseite.

Schaltet man das Gerät zum ersten mal an, bietet der 3DS ebenfalls eine Menge Neues. Das überarbeitete Interface lässt sich mit der Hometaste auch während des Spielens aufrufen und erlaubt es euch eine andere Funktion zu starten, multitasking-fähig im eigentlichen Sinne ist der 3DS aber nicht. Die Kamerasoftware kommt mit einigen Filtern und Effektwerkzeugen daher und der Musikplayer spielt eure MP3s oder Dateien im ACC-Format von der Speicherkarte, ist aber nicht wesentlich anders als der vom DSi. Kurze Aufnahmen, die mit dem eingebauten Mikrofon gemacht wurden, lassen sich ebenfalls bearbeiten. Mit der Fähigkeit auch 3D Filme abzuspielen, die wir ab Firmware 1.1 auch schon testen konnten, wird der 3DS ein ganzes Stück multimediafähiger.

Selbst die Miis, Nintendos minimalistische Avatare, bekannt von der Wii, schafften den Sprung mit dem „Mii Maker“ auf den 3DS. Hier könnt ihr euer Alter Ego entweder selbst erstellen oder lasst ihn mit Hilfe eines Fotos von euch, das ihr mit der Handheldkamera machen könnt, automatisch generieren. Diesen könnt ihr dann in „Sreet Pass Mii Lobby“, mit einer aktiven Wlan-Verbindung, nutzen um andere 3DS Nutzer und ihre Miis zu treffen, um dann in der virtuellen Welt Minigames wie „Puzzle-Tausch“ oder „Rette die Krone!“ zu spielen. Auch der „Aktivitätslog“ wurde von der Wii übernommen. Zusätzlich zur Auflistung der gespielten Spiele und der Spielzeit, zählt der 3DS eure Schritte, wenn ihr ihn dabei habt.

Auf den eShop und den Internetbrowser konnten wir leider noch nicht zugreifen, da sie voraussichtlich erst gegen Ende Mai mit einem Firmwareupdate nachgereicht werden.

Zuletzt wären da noch die Augmented Reality Spiele, die ihr mit Hilfe der Fragezeichenkarte starten könnt. Diese profitieren vor allem vom Gyroskop und unterstützen natürlich auch die 3D Funktion. Auch „Face Raiders“ gehört zu den besagten AR Spielen. Hier müsst ihr Gesichter von Personen fotografieren, die dann als fliegende Ziele vor dem reellen Hintergrund ihr Unwesen treiben. Diese müsst ihr abschießen, bevor sie euch mit Küssen bombardieren.

Zu den Fähigkeiten des 3DS zählt auch die Möglichkeit seine alten DS Spiele auf dem neuen Handheld laufen zu lassen. Schiebt man ein DS Modul ein und startet das Spiel, wird es zunächst automatisch hoch skaliert. Da der obere Bildschirm mit seien 400 x 240 Pixel gegenüber seinem Vorläufer, mit 256 x 192 Pixel eine höhere Auflösung bietet und das Display des 3DS zudem etwas größer ist, bleiben links und rechts schwarze Balken.

Leider scheint der 3DS über keine vernünftige Skalierungstechnik zu verfügen und so erscheint die Skalierung eher wie ein Zoom, eine Vergrößerung der Pixel. Eine unscharfe und grobpixelige Darstellung ist somit die Folge.

Die zweite Möglichkeit ist, die DS Spiele in ihrer Originalauflösung laufen zu lassen. Da aber der 3DS, wie schon erwähnt, über höher auflösende Bildschirme verfügt, wird das Bild stark verkleinert und viel kleiner dargestellt als auf einem alten DS-Gerät. Der Tiefeneffekt funktioniert zwar bei DS-Software nicht, dafür aber das neue Circle-Pad.

Im Vergleich zum Onlinesystem seiner Vorgänger, hat auch der 3DS einige Verbesserungen aufzuweisen. So kann man nun eine richtige Freundesliste anlegen, die die Eingabe von Freundschaftscodes für jedes einzelne Spiel überflüssig macht. Lokal können Freunde sogar ohne Codes auf die Liste gesetzt werden, online ist der universale Code, über den jeder 3DS verfügt, jedoch immer noch erforderlich. So ist man jetzt in der Lage den Onlinestatus der Freunde zu überprüfen und ihre Miis zu betrachten. Nachrichten austauschen oder gar chatten, ist leider bis Dato nicht möglich.

Die beiden Faktoren, die im Alltagsgebrauch die wichtigste Rolle spielen, ist der 3D Effekt und die Akkuleistung. Getestet haben wir den 3DS zunächst im Gebäude mit dem Augenmerk auf den Tiefeneffekt. Wie schon in der Analyse beschrieben, muss ein bestimmter Winkel eingehalten werden um den Tiefeneffekt optimal wahr zu nehmen. Dabei muss man frontal, in einem 90° Winkel auf den oberen Bildschirm schauen. Auch die Entfernung des Gerätes zu den Augen spielt eine entscheidende Rolle. Je weiter der 3DS von eurem Gesicht entfernt ist, desto tiefer muss man den Schieberegler einstellen und umgekehrt. Die besten Ergebnisse lassen sich erzielen, wenn man die Unterarme auf den Tisch auflegt und so die Haltung des 3DS stabilisieren kann. Zudem sollte das Licht zumindest gedämpft sein, damit die Tiefendarstellung voll zur Geltung kommt.

Für die Augen ist es erst mal ungewohnt sich an das räumliche Bild zu gewöhnen. Mit der Zeit fällt es ihnen aber immer leichter und sie können sich schneller fixieren. Die berüchtigten Kopfschmerzen treten dann auf, wenn eine Abweichung von wenigen Graden zum optimalen Blickwinkel stattfindet. Die Augen bekommen nicht mehr die richtigen Bilder und müssen sich erst wieder fixieren. Passiert das öfter, bekommt man die Konsequenzen sehr schnell zu spüren. Natürlich macht dieser Umstand den 3D Effekt bei AR Spielen unbrauchbar, sowie bei allen Anwendungen wo die Bewegungssensoren zum Einsatz kommen. Zudem sollte man seine Augen dem Effekt nicht über längere Zeit am Stück aussetzen, da es doch eine recht belastende Angelegenheit ist. Selbstverständlich ist die Wahrnehmung und Verträglichkeit sehr subjektiv, sodass man vor dem Kauf auf jeden Fall erst probespielen sollte.

Abgesehen von den Restriktionen die der 3D Modus mit sich bringt, gibt es weitere Abstriche. So werden Kontrast und Helligkeit, im Vergleich zu 2D Bildern runtergeschraubt und die Darstellung wird leicht unscharf.

Spieglein Spieglein in der Hand...

Doch die Idee die hinter einem Handheld eigentlich steckt, ist die Mobilität und Unabhängigkeit von einer externen Energieversorgung. Also setzten wir uns an einem sonnigen Tag in den Park. Den großen Unterschied zur Handhabung des Gerätes in einem Raum (mit konstantem Lichtverhältnis) oder einfach im Schatten, macht das extrem spiegelnde Hauptdisplay aus. Der 3D Effekt wird unbrauchbar, da sich die Augen von jeder Reflexion ablenken lassen und den Fokus verlieren. Auch dem 2D Modus kommt die Spiegelscheibe nicht unbedingt zu gute.

Durch unsere Test-Busfahrt ist der Tiefeneffekt ebenfalls durchgefallen. Jede Unebenheit im Boden, Beschleunigung und das Abbremsen des Busses, sowie ständig wechselnde Lichtverhältnisse, machten eine optimale Nutzung unmöglich. Wir können uns aber vorstellen, dass eine Zugfahrt besser geeignet ist.

Auch den Akku haben wir unter unterschiedlichsten Umständen getestet. So ergaben unsere Messwerte eine Minimallaufzeit von 2 Stunden und 40 Minuten, bei maximalen Einstellungen des 3D Shiebereglers, Bildschirmhelligkeit, Lautstärke und eingeschaltetem Wlan-Adapter. Je nach verwendetem Spiel kann die Laufzeit bei voll aufgedrehten Einstellungen auch gute 30 Minuten länger betragen. Allein schon der komplett hochgeschobene 3D Regler raubt dem Akku im Schnitt eine ganze Stunde Lebenszeit. Bei sparsamen Einstellungen kommt man, wieder Spiel abhängig, auf die versprochenen 5 Stunden. Die reichen dann auch genau aus, um z.B Pilotwings Resort am Stück durch zuspielen.

Neben den beiden großen Aspekten, haben wir uns auch die 3D-Funktion der Kameras und die AR Games näher angesehen. Die 0,3 Megapixel-Kameras sind im Grunde die gleichen wie beim DSi und qualitativ höchstens für belanglose Schnappschüsse geeignet. Vor allem mit bescheidenen Lichtverhältnissen haben sie am meisten zu kämpfen. Die unscharfen, verwaschenen und blassen Bilder werden auch durch den Tiefeneffekt nicht wirklich ansehnlicher. Im Park bot sich auch gleich ein tolles Motiv für unseren Kameratest (unter schlechten Lichtbedingungen).

Erregung öffentlichen Ärgernisses im Park

Aber als Spiegelreflexkamera-Ersatz ist der 3DS nicht wirklich gedacht und so stehen Funktionen wie die Augmentet Reality im wahren Fokus der kleinen Linsen.

Im Gegensatz zum normalen Spielbetrieb, auch im 3D Modus, scheint der 3DS bei AR Spielen an seine Leistungsgrenzen zu stoßen. Die dreidimensionalen Objekte vor dem realen Hintergrund verhalten sich manchmal merkwürdig, verschwinden für kurze Zeit oder werden fehlerhaft dargestellt. Das alles liegt an den Framerate-Einbrüchen, mit denen das Nintendo-Gerät ab und an zu kämpfen hat. Abgesehen davon, gehören die Spielchen der erweiterten Realität, zu den spaßigsten Anwendungen die man vorinstalliert vorfindet. Diese können einen zwar nicht Stunden bei Laune halten, zeigen aber eindrucksvoll welche Konzepte in Zukunft realisiert werden könnten.

Wie so oft leiden neue elektronische Geräte gerne an gewissen Kinderkrankheiten, die in der modernen Zeit jedoch oft per Softwareupdate geheilt werden können. Anders sieht es bei Produktionsfehlern aus.

Black Screen of Death

Auch im 3DS scheint irgendwo noch der Wurm zu stecken. Einige Benutzer klagen über einen Komplettabsturz des Handhelds ohne, oder mit der Anzeige einer Fehlermeldung auf dem unteren Display:

Ein Fehler ist aufgetreten. Halte den POWER-Schalter gedrückt, um das System auszuschalten. Schalte das System dann wieder ein und versuche es erneut. Wenn das Problem bestehen bleibt, wende dich bitte an die entsprechene Konsumentenberatung. Die Kontaktdaten findest du in der Bedienungsanleitung oder unter support.nintendo.com.

Oft hilft da ein Neustart, aber auch dies kann in einigen Fällen nicht funktionieren und ein Umtausch bleibt die einzige Option. Der Fehler wird durch das Benutzen von 3DS und DS Spielen sowie vorinstallierten Anwendungen (Kamera, Minigames, etc.) ausgelöst und kann relativ häufig auftreten. Wie viele Geräte davon betroffen sind, wodurch dieser Absturz ausgelöst wird und ob es durch ein Update behoben werden kann, wird die Zukunft zeigen.

Produktionsmängel

Auch Fehler an der Hardware, die meistens mit dem bloßen Auge erkennbar sind, wurden schon zahlreich gemeldet. So kann es vorkommen, dass sich Staub oder andere kleine Fremdpartikel hinter der Scheibe vor dem Hauptbildschirm und/oder Touchdisplay befinden. Es soll vereinzelte Probleme mit dem Circle-Pad geben, das sich nicht mehr automatisch in seine Ausgangsposition begibt oder Kratzgeräusche verursacht. Wackelkontakte am Netzteil und Kopfhöreranschluss gehören ebenfalls zu den gemeldeten Produktionsfehlern, sowie defekte Lautsprecher. Ein weit verbreitetes Problem hingegen, ist der Verschleiß des Einrastmechanismus in den Scharnieren, beim Aufklappen des Handhelds.

Wackel Dackel...eh, Deckel...

Die obere Hälfte des 3DS kann also bei Bewegung des Gerätes unbeabsichtigt nach vorne oder hinten klappen. Zu viel Spiel in den Scharnieren ist durch zahlreiche YT-Videos belegt. Probleme die die Displays selbst betreffen, sind Pixelfehler oder eine unsaubere Montage, die ein leicht schiefes Display als Folge hat.

Wie gravierend das Ausmaß dieser Probleme ist, können wir leider noch nicht sagen. Es könnten sich um Einzelfälle handeln, oder Hinweise auf starke Defizite im Produktionsablauf sein. Wir werden die Situation jedenfalls weiter im Auge behalten!

Unser Testexemplar hat außer viel Spielraum im Klappmechanismus keine weiteren Macken aufgezeigt, vielleicht auch weil es seit dem Praxistest von niemandem mehr benutzt wird.

Nachtrag zur technischen Analyse

Da es neue Erkenntnisse zur Technik des 3DS gibt, noch einige Unklarheiten herrschen und wir die alten Angaben nicht so stehen lassen wollen, gibt es einen kleinen Nachtrag.

  • Das obere Display hat übrigens nur eine effektive Auflösung von 400 x 240 Pixel, selbst im 2D Modus. Die 800 x 240 Pixel ergeben sich durch die Paarung von Pixeln, die den Tiefeneffekt möglich macht. Diese 400 Pixelpaare stellen im 2D Modus jedoch genau das Gleiche dar, während im 3D Modus eine Hälfte des Paares abgedeckt wird, zumindest für ein Auge. Für das Andere Auge wird eben die andere Paarhälfte abgedeckt, so bekommt jedes Auge ein anderes Bild und der Tiefeneffekt kann wahrgenommen werden.

  • Der 3DS verfügt neueren Erkenntnissen nach über 128 MB FCRAM und nicht 64MB. Jedoch stehen nur 96 MB den Spielen zur Verfügung, da der Rest für das OS reserviert ist.

  • Der Grafikprozessor des 3DS ist leistungsschwächer als der in der PlayStation Portable. Der Pica200 Chip kann laut Hersteller 15,3 Millionen Polygone pro Sekunde berechnen, bei einer Taktrate von 200 MHz. Der 3DS Chip ist aber mit nur 133 MHz getaktet, sodass der obere Wert weiter nach unten korrigiert werden muss. Der PSP Prozessor mit seinen 166 MHz schafft 33 Millionen Polygone pro Sekunde. Der 3DS kann jedoch auf eine leicht leistungsfähigere CPU und viel mehr Arbeitsspeicher zurückgreifen. Den Spielen der PSP stehen übrigens weniger als 32 MB zur Verfügung, da die erste Generation der PSP nur über insgesamt 32 MB verfügte.

Wie schon im Vornherein klargestellt, ist es nicht leicht ein solches Gerät wirklich für alle Benutzer objektiv zu bewerten. Deswegen haben wir uns entschieden diesen Test an moderne, erfahrene und anspruchsvolle Handheld-Spieler zu richten. Die Kriterien nach denen wir bewerten, basieren auf bestimmten Aspekten wie Design, Leistungsfähigkeit, Funktionalität, etc. im Zusammenhang mit modernen Möglichkeiten und das alles natürlich unter Berücksichtigung des Kaufpreises.

Zwar ist der Wierdererkennungs- und Vertrautheitsgrad bei alten DS Besitzern relativ hoch, im Jahre 2011 ist das rechteckige Miesmuschel-Design aber längst überholt. Zudem ist der Handheld relativ klobig und will nicht so recht in die Hosentasche passen.

Deswegen sieht man Nintendos Werbeträger meistens mit einer größeren Tasche durch die Gegend schlendern. Auch ist er mit seinen ca. 230 Gramm nicht unbedingt ein Leichtgewicht. Der obere Bildschirm scheint die Plastikumrandung des unteren Displays, im zugeklappten Zustand, zu berühren. Auf ein pufferndes Element zwischen den beiden, wurde offensichtlich verzichtet. Noch scheint dies keine Probleme zu bereiten, bei einem losen Scharnier, könnten sich jedoch Kratzer in der Schutzscheibe bilden oder diese sogar brechen wenn genügend Druck auf den Deckel ausgeübt wird. Zwar ist die materielle Verarbeitung insgesamt zufriedenstellend, doch wirkt der 3DS nicht so ganz robust wie vergleichbare Mobilgeräte. Der wackelnde Deckel unseres Exemplars erweckte zumindest keinen sehr stabilen Eindruck. Die sich häufende Berichte über Produktionsfehler und fehlerhafte Umtauschgeräte trüben weiter den Qualitätseindruck.

Auch das Innenleben geht nicht wirklich mit der Zeit. Nintendos Strategie basiert zwar auf zweckmäßige Technik die man kostengünstig an den Endverbraucher weiterreichen will, zum Verkaufspreis des 3DS stehen seine Innereien aber in keiner Relation. Als das iPhone 3GS im Juni 2009 auf den Markt kam, verfügte es über ein fast gleich großes Display, jedoch mit einer Auflösung von 480 x 320 Pixel, einer 3, 2 Megapixel-Kamera, großen internen Speicher und über deutlich leistungsfähigere Prozessoren sowie Energieversorgung. Und dabei war es nur ein Handy, dessen Augenmerk nicht auf Videospielen lag. Natürlich war es deutlich teurer als der 3DS. Dies täuscht aber nicht nur darüber hinweg, dass der neue Klapphandheld vielleicht vor vier Jahren, bei Technikbegeisterten für helles Aufsehen gesorgt hätte, nein, richtig bitter wird es erst wenn einem klar wird, dass man mindestens die nächsten fünf Jahre mit diese Technik leben muss. Die meisten Starttitel des 3DS reichen lange nicht an die Grafikpracht halbwegs moderner PSP Spiele, was natürlich zunächst nicht viel bedeutet. Betrachtet man jedoch die Leistungsdaten, schmälert sich aber die Hoffnung für eine visuelle Überlegenheit.

Touchpad und Stylus, die Innovation...im Jahre 2002...

Die zahlreichen Übernamen aus der alten Generation wie die kleinen LCDisplays, die Kameras, veraltete Wlan-Standards, Touchtechnik mit Stylus, etc., würden es Nindendo schwer tun, einen so hohen Aufpreis zu rechtfertigen. Zum Glück haben sie aber noch das 3D Ass im Ärmel.

Das Zauberwort Innovation kann man an dieser Stelle wieder aus der Wörterkisten kramen. Die Neuerung, die den 3DS so besonders macht und seine Existenz, sowie natürlich den höheren Preis im Vergleich zu seinen Vorgängern rechtfertigen soll. Um es kurz zu machen: Anfängliche Begeisterung (bei allen die es wahrnehmen konnten), Entrüstung nach mindestens fünf Stunden Spielzeit (bei allen die es wahrnehmen konnten). Abhängig vom Spiel, wird einem ein wirklich toller Tiefeneffekt geboten. Doch gewöhnt man sich recht schnell an ihn und man hat sich ebenso schnell satt gesehen. Nach den besagten fünf ersten Teststunden mit dem Gerät, überwogen die Nachteile, die mit ihm verbunden sind. Hier noch einmal in der Übersicht:

  • Optimaler Blickwinkel zu klein

  • Höhere Konzentration erforderlich

  • Stärkere Belastung für die Augen

  • Angespannte Körperhaltung

  • Ständiger Verlust des Blickwinkels führt zu Unwohlsein

  • In Verbindung mit AR oder Motionsensoren unbrauchbar

  • Unterwegs und bei wechselnden Lichtverhältnissen ebenfalls nicht zu gebrauchen

  • Keinerlei Gewinn für das Gameplay

Und so befand sich der 3D Schieberegler meistens auch unten. Damit verliert der 3DS im Grunde die Funktion, die ihn eigentlich ausmacht, zumindest für uns. Die 100€ Aufpreis sollte man an dieser Stelle zurückerstattet bekommen!

Neben dem unhandlichen Design und der recht einschränkenden 3D Technik, sorgt die niedrige Akkulaufzeit für enttäuschende portable Eigenschaften. 3,5 bis 4 Stunden bei ausgeschaltetem 3D, sind eine ziemliche Sensation, wenn man bedenkt wie leistungsschwach und schwer das Gerät eigentlich ist. So kann es unter Umständen passieren, dass der Aufladevorgang länger dauert als der Spielspaß mit einer Tankfüllung.

Von der Softwareseite aus betrachtet, sieht es schon ein Wenig freundlicher aus. Das neue Interface, dass sich zum Teil an das des Wii anlehnt, ist eine deutliche Verbesserung zum DS und die vorinstallierte Software bietet schon mal einen kleinen, unterhaltsamen Einblick auf zukünftige Möglichkeiten. Die richtige Freundesliste könnte sogar ein Hinweis auf ein vernünftiges Onlinesystem sein. Hat man aber erst kapiert, dass man nur den Onlinestatus und einige weitere belanglose Informationen eingeblendet bekommt, ohne die Möglichkeit zu kommunizieren, ist weiteres Kopfschütteln angesagt. Verständnislos steht man auch wieder dem Fehlen von Internetbrowser und eShop gegenüber. Vor allem den neuen virtuellen Laden hätten wir gerne durchstöbert, um zu sehen welche Verbesserungen uns hier erwarten.

Das dürftige Software-LineUp haben wir uns ganz zum Schluss aufgehoben, da es eigentlich nicht in die Wertung einfließt und mit der Zeit sicherlich rosiger wird. Ein paar Worte dazu wollten wir trotzdem verlieren.

Ubisoft - Immer vorne mit dabei wenn der schnelle Rubel rollen soll

Auch wenn wir nur zwei von den Startspielen getestet haben, kann man frustriert behaupten, dass das jetzige Angebot fast nur aus alten, aufgewärmten Kamellen, runtergeschraubten Ports und Vollpreis-Techdemos besteht. Neben Sreet Fighter IV, das übrigens mit einem tollen Tiefeneffekt daherkommt und ansonsten in fast allen Punkten überzeugen kann, haben wir uns für Pilotwings Resort entschieden. Dieses Spiel, wenn man es überhaupt so nennen darf, hätte eigentlich kostenlos dem 3DS beiliegen müssen. Für die minimalistische Optik ala Wii Sports, drei verschiedenen Fluggeräte, eine Insel und 40 Anspruchslose Missionen, die man in Rekordzeit absolviert hat, wrden 39 € verlangt. Dabei ist Multiplayer und Bewegungssteuerung, die hier wirklich Sinn gemacht hätte (mit ausgeschaltetem 3D), nicht inbegriffen. Das nur als kleine Kaufempfehlung zum Abschluss.

Bei einem Hardware-Test sollte man sich immer vor Augen halten, dass die Spiele in erster Linie, den waren Spielspaß ausmachen. Jedoch könnte man auch ewig mit dem DSi weiterspielen, wenn der Softwarenachschub immer weiter gehen würde. Tatsache ist aber, dass sich der Konsument irgendwann nach etwas Neuem und Besserem sehnt. Der Nintendo 3DS ist in einigen Punkten neu und besser, jedoch da wo es wirklich wichtig ist, ist er gleichwertig oder sogar miserabel. Die 3D Technik ist noch sehr unausgereift und es gibt weitere, zahlreiche Indizien für einen vorschnellen Markteinstieg. Über das Zusammenspiel zwischen 3D und AR bzw. Bewegungssensoren, hat man sich nicht wirklich Gedanken gemacht und das Hardware-Upgrade ist einfach nicht umfangreich genug. Das alles ist einfach nicht ausreichend, um einen Preis von 220 € zu rechtfertigen, vor allem wenn man bedenkt, dass sich die Herstellungskosten auf ca. 70 € belaufen sollen.

Nintendo hat hoch gepokert und alles auf brillenloses 3D gesetzt, doch nun ist der Bluff aufgeflogen. Die 3D Revolution wirkt somit eher wie eine Studentendemo an einem regnerischen Nachmittag.

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87 Kommentare zu “SDFG Review: Nintendo 3DS

  1. Wieder mal ein echt toller Test von dir Caliber 😛 Aber warum du dir überhaupt die Mühe machst so eimen umfrangreichen Test zu schreiben würde mich mal interessieren: Die ganzen Fanboys lesen sich doch eh nur die letzten beiden Zeilen durch und schreiben dann wieder irgendeinen Mist in die Kommentare, der vielleicht schon im Text zu lesen wäre…

  2. @bob
    Du bist aber wirklich ein recht schneller Leser, das muss man dir wirklich lassen. Oder wolltest du damit zum Ausdruck bringen, das du ein kleiner verblendeter Fanboy bist? 😀

  3. Ich verstehe jetzt irgendwie nicht ganz was du meinst? Warum sollte man nicht so schnell lesen können? Also ich bin im lesen recht schnell von daher…

  4. @Team Caliber

    Auch wenn ich deinem Test nur halbswegs zustimmen kann, war der Text angenehm zu lesen.

  5. Ich scheiß auf SDFG ihr seid alle beschissen Leckt mich an meinem eingeölten ARSCH

  6. @ Edel
    JA und deswegen reg ich mich auf
    Ich steig lieber auf PSP um
    Mein Arsch ist immer noch eingeölt

  7. @ Edel
    Wenn ich mir aber hier so die Kommentare durchlese dann würde ich sagen:
    Du Ich und Privatchat

  8. @Caliber

    ,,Neben dem unhandlichen Design und der recht einschränkenden 3D Technik,“

    Der 3DS liegt zumindest mir gut in den Händen und der Tiefeneffekt ist bei optimaler Haltung großartig, vielleicht auch nur desshalb, weil man immer nur 3D mit Brille schaut.
    __________________________________________________

    ,,Selbstverständlich ist die Wahrnehmung und Verträglichkeit sehr subjektiv, sodass man vor dem Kauf auf jeden Fall erst probespielen sollte.“

    Der intelligenteste Satz, der jemals von einem Betreiber dieser Seite gesagt wurde.

  9. An WurstFinger

    Wie du selbst sagst: “ bei optimaler Haltung“.
    Und diese schränkt das 3D nunmal ziemlich ein.

  10. Wer noch Nintendo Sachen kauft ist selber schuld.

    Und edel du brauchst jetzt nicht schreiben wer sich ne Xbox kauft ist selber schuld

  11. Wenigstens kann ich sagen das meine Xbox 360 noch nicht einmal kaputtgegangen ist, und die hab ich schon drei Jahre. Nicht so wie die Playsi die schon zwei mal das zeitliche gesegnet hat.

  12. ,,Selbstverständlich ist die Wahrnehmung und Verträglichkeit sehr subjektiv, sodass man vor dem Kauf auf jeden Fall erst probespielen sollte.“

    …und variiert auch stark von Spiel zu Spiel! Bei Rayman 3D z.B. ist der Effekt selbst auf höchster Stufe sehr bescheiden, während ich bei Pilotwings auf keinen Fall auf der höchsten Stufe spielen könnte.

  13. @edel
    Zudem hatte ich heute die Chance im Media Markt 3DS zu spielen und ich war wirklich begeistert. Es war besser als ich es mir vorgestellt hatte!
    Und der Betrachtungswinkel ist gar nicht klein, wenn ich ihn ganz normal hebe, dann sehe ich den 3D-Effekt perfekt, muss mich gar nicht umgewöhnen.

    Der Effekt im Menü des 3DS ist echt geil, bei Ridge Racer (im Menü) merkt man ihn aber gar nicht. Sobald ich aber auf der Strecke bin, ist er mir bei voll aufgedrehtem Schieberegler irgendwie zu stark. Vielleicht bin ich es auch einfach ungewohnt, aber bei Ridge Racer verliere ich ihn öfters auf höchster Stufe.

    Im 3DS-Menü hingegen kann ich auch bedenkenlos auf den Touchscreen schauen. Wenn ich danach wieder auf den 3D-Bildschirm schaue, habe ich ihn sofort wieder „gefunden“.

    Also ich werde mir definitiv zu Weihnachten einen 3DS holen! 😀

  14. @Edel
    „Man muss praktisch mehr am Regler spielen als das Game.“

    Wer hat denn diesen Blödsinn erzählt?!

  15. @Edel
    Kannst du zur Abwechslung mal eine gescheite Antwort geben?!
    Also wer hat gesagt, man müsse mehr am 3D-Regler spielen, als an den Spielen selbst?

  16. @Edel
    Wie lang willst du noch diskutieren? Stell doch einfach das Zitat rein, in dem steht, man müsse praktisch mehr am Regler spielen, als an den Spielen!

  17. „Der Grafikprozessor des 3DS ist leistungsschwächer als der in der PlayStation Portable. Der Pica200 Chip kann laut Hersteller 15,3 Millionen Polygone pro Sekunde berechnen, bei einer Taktrate von 200 MHz. Der 3DS Chip ist aber mit nur 133 MHz getaktet, sodass der obere Wert weiter nach unten korrigiert werden muss. Der PSP Prozessor mit seinen 166 MHz schafft 33 Millionen Polygone pro Sekunde. .“

    Richtig, der 3DS hat nur 15 Polygone. Aber wie kommt ihr darauf,dass die GPU auf 133 MhZ getaktet wurde? Das wurde nicht offziell bestätigt. Offiziell ist nur,dass der 3DS die Pica 200 Gpu besitzt. Und nur Polygone machen eine GPU nicht leistungsschwächer. 😉 Der GameCube hatte nur 6-12 Polygone war aber grafisch deutlich stärker als die PS2 und somit PSP. http://www.youtube.com/watch?v=5qz0LbKpZtI das erste Bild immer PS2,das 2te GC.

    Der 3DS hat auch fantastische Effekte wie Shader und Anti Aliasing sowie größeren Textur Speicher als die GPU der PSP und das macht schon einen Großteil der Grafik aus.Zudem eine weitaus höhere Fillrate mit 1.6 Billionen Pixel pro Sekunde. Die PSP hingegen schafft nur 644 Millionen.

    Außerdem bezweifle ich,dass die PSP wirklich 30 Millionen Polygone hat,denn Sony neigt gerne zur Übertreibung. 😉
    Und leicht Leistungsfähigere CPU kann noch nicht gesagt werden,da nur eines wirklich bekannt ist: er hat eine Dual Core CPU. Vermutlich habt ihr die Info von IGN mit den 2×266 Mhz,richtig? Das könnte jedoch nicht stimmen,denn IGN sagte auch,dass der 3DS nur 64 MB Ram hatte,dies hat sich jedoch nicht bewahrheitet. Dann ist es sehr wahrscheinlich,dass die Taktrate auch falsch ist. Warten wir es ab. 😉
    Aber mal davon abgesehen zur Roh Power: http://www.youtube.com/watch?v=nAYOvkwPn3Q
    dass sieht doch besser aus als alles was man jemals auf der PSP gesehen hat. Noch dazu kommt,dass der Trailer sehr gestreckt ist und somit auf dem 3DS noch ein bisschen besser aussieht.

    Ansonsten guter Test,stimme euch aber bei dem 3D Effekt nicht zu. Aber das nimmt jeder anders wahr. 😉

  18. @lol
    Versuch mal weniger Links in den Kommentaren zu verbauen, dann müssen wir die nicht immer aus dem Spam holen. 😉

  19. OT am Sonntag dürfte erlaubt sein. 😀

    Ich hab eben meine alten MS-DOS Spiele wieder gefunden, und dank DOSBox konnte ich eben nach einer halben Ewigkeit mal wieder Duke Nukem 2 spielen.
    Ein sehr gutes Spiel! 🙂

    Nun kann ich es gar nicht mehr bis zu Duke Nukem Forever abwarten!! 😀

  20. An lol:

    „Richtig, der 3DS hat nur 15 Polygone. Aber wie kommt ihr darauf,dass die GPU auf 133 MhZ getaktet wurde?“

    Die 15,3 Millionen Polygone berechnet der Pica200 bei 200 MHz. Deswegen ist es egal ob du das mit den 133 MHz glaubst. Immer noch langsamer als die PSP GPU.

    „Der GameCube hatte nur 6-12 Polygone war aber grafisch deutlich stärker als die PS2 und somit PSP.“

    Die GC GPU war nur leicht stärker als die PS2 GPU, das kann man aber über ein Jahr später auch erwarten. Dein lächerliches Vergleichsvideo zeit ein GC Spiel und ein PS2 Port, nicht unbedingt aussagekräftig.

    „Zudem eine weitaus höhere Fillrate mit 1.6 Billionen Pixel pro Sekunde. Die PSP hingegen schafft nur 644 Millionen.“

    Der 3DS hat eine Pixel-Füllrate von 0,8 GPixel/s und nicht 1.6 Billionen. Frisch mal deine Englischkenntnisse auf, Billion=Milliarde! Zudem sind deine Infos von Juni 2010, somit Gerüchte und Spekulationen.
    Hier die Analyse von Eurogamers DF:
    http://www.eurogamer.net/articles/digitalfoundry-3ds-gpu-revealed-blog-post

    „Außerdem bezweifle ich,dass die PSP wirklich 30 Millionen Polygone hat,denn Sony neigt gerne zur Übertreibung.“

    Mach dich nicht lächerlich.

  21. @Caliber
    Du motzt herum weil „lol“ Informationen von Juni 2010 postet und versuchst dann selbst mit einem Link von Juni 2010 zu kontern? 🙂

  22. Ihr streitet aber auch alles ab. Wenn die GPU vom 3DS schwächer ist wieso sieht dann RE um einiges besser aus als alles was man auf der PSP gesehen hat? Wieso sind die Texturen dann kein Haferbrei wie es bei der PSP der Fall ist? Wieso gibt es dann spezielle Effekte? Und wieso gibt es Kantenglättung? Und wieso konnte High Voltage die Wii Engine mühelos auf dem 3DS portieren? http://3ds.nintendo-online.de/news/7775/gdc-11-conduit-3ds-erste-eindruecke/

    Erklärt mir das doch mal.

  23. An M:
    Das war kein Konter sonder die Analyse der Informationen von Juni 2010.

    An lol:
    Warte bis das Spiel auf den Markt ist, dann können wir vergleichen.

    „Und wieso konnte High Voltage die Wii Engine mühelos auf dem 3DS portieren?“

    Im Artikel steht nichts von „mühelos“ und ein Wiispiel zu portieren, das auch noch miserabel aussieht, wirkt auch nicht unbedingt wie eine Meisterleistung. Zudem waren Ego-Shooter mit einem Anologschieber, schon auf der PSP nicht wirklich spaßig.

  24. @Edel
    warum sollte es kompletter Unsinn sein? Die Bilder zeigen den selben Teppichboden,einen ähnlichen Hund und fast den selben Boden. Man sieht,dass der 3DS grafisch in allem besser ist.
    @SDFG-Kind

    Solltest du nicht im Bett sein? Das obere Bild zeigt die 3DS Version.

  25. An Lol

    Ein Ubisoft Shovelgame als Referenz für die Grafik der PSP zu nehmen, ist schon sehr grenzwertig. Sieh einfach der Tatsache ins Auge, dass der 3DS technisch mit der PSP auf Augenhöhe liegt und mit den jetzigen Titeln noch deutlich drunter.

  26. Wow, das sieht aber garnicht gut aus. Anscheinend meint Nontendo seine treuen Kunden über den Tisch ziehen zu können. Lieber Finger weg von dem Crap.

  27. @Caliber
    Und was würde dann als Vergleich herreichen?Ich weiß zwar,dass ihr nur Satire betreibt aber ich mache mir trotzdem die Mühe: http://img703.imageshack.us/i/t6psp5.jpg/

    Beides sind Top Games auf ihren jeweiligen Plattformen. Welches Bild sieht eurer Meinung nach besser aus?

  28. An lol

    Satire sind bestenfalls deine Grafikvergleiche. Mit Bullshots kommst du hier auch nicht weiter. 😉

  29. @lol
    Ist es wirklich so schwer mal weniger als einen Link zu benutzen? Meine Güte, kann doch nicht so kompliziert sein.

  30. An lol

    Das ist nichts was man nicht schon längst auf der PSP gesehen hätte.

    Und hier noch ein Vergleichsbild nach deinem Geschmack.

  31. Der Trailer ist beeindruckend und die Gameplay Szenen sind auf 3DS Niveau. Hätte es schon geglaubt,bis ich auf YouTube richtige Gameplays gefunden habe:

    Die Gameplays wurden im Trailer verkleinert. DoA sieht sogar gestreckt fantastisch aus:

    Was willst du mir mit dem oberen Vergleichsbild zeigen? 😉 Das Spiel hat anscheinend keine Kantenglättung und da die Kamera nahe am Flugzeug ist wirken Texturen unschärfer als bei der PSP,ist ja klar. Übrigens würdest du auf der PSP auch die Kanten sehen,da keine Kantenglättung.

  32. An lol

    Ich könnte genau so gut ein DoA Video mit minderwertiger Qualität als Vergleich nehmen, aber so nötig habe ich das nicht. Du müsstest dir erstmal klarmachen, dass wir hier ein Handheld von 2004 mit einem aus 2011 vergleichen und einen wirklichen Unterschied scheint es nicht zu geben. Die NGP ist kein 3/4 Jahr entfernt und dann werden die Grafikvergleiche erst richtig lachhaft.

  33. Du kannst die Qualität auch ändern,beide auf 360p wenn du dich dann wohler fühlst. 😀

  34. An lol

    Qualität ist nicht das selbe wie Auflösung, aber wenn du nicht einmal das weißt…

  35. Die Aufnahmen stammt jedoch direkt von der PSP. 😉 Was willst du denn noch? 😀

  36. @Edel
    wenn du meine Links oben angeklickt hättest dann wüsstest du,dass das die tatsächliche Grafik ist. 😉

  37. An lol

    Dein DoA Video sieht aber auch ziemlich miserabel aus, von fantastisch kann da kaum die Rede sein. Vielleicht solltest du ein bisschen unparteiischer denken, dann wäre dir das auch aufgefallen. 😉

  38. @Caliber
    Stimmt,da die Qualität des Videos miserable ist. (Könnte ich jetzt genauso behaupten). 😉

    Im Ernst: das Video von DoA sieht um einiges besser aus. Allein die Kantenglättung und die schärferen Texturen machen da viel aus. (Man beachte,dass die Texturen bei Kratos matschig werden,wenn die Kamera dranzoomt. Das ist beim 3DS nicht so ) Auch die Bodentexturen sehen besser aus.
    Caliber,wie wäre es wenn du dir das Spiel kaufst? 😉 Dann wirst du die wahre Grafikpracht erleben mit 3D und Kantenglättung.Auf ein Match mit dir würde ich mich sehr freuen.

  39. An lol

    Mal im Ernst: Du willst anhand eines schlechte YT-Videos die Qualität der Grafik vergleichen? Texturen und AA bewerten? Dein Name ist echt Programm.

    Vielleicht werden wir auch ein Review zu dem Spiel veröffentlichen und wenn es so weit ist gibt es einen anständigen Grafikvergleich.

  40. Und was soll daran ein anständiger Grafikvergleich sein? Das werden wieder Screenshots,genau wie es schon einmal gepostet habe. Und so wie ich euch kenne wird wohl eh wieder die PSP siegen ^^

  41. @lol
    Wenn die PSP in einem vernünftigen Vergleich besser abschneidet ist das völlig normal, wir können nichts für die schlechte Hardware des 3DS.

  42. Ihr benutzt den Ausdruck „Black Screen of Death“? 😀
    Ich würde versuchen das System neu zu booten 😀
    Wir reden ja nicht vom YLOD 🙂

  43. Der Chef von Sony of America scheint ja auch ein netter Geselle zu sein 🙂
    Merkt man ja an seinen netten Aussagen 🙂

  44. Nintendo hat noch nie soviel Wert auf Grafik gelegt, aber der Nintendo 3 DS hat schon eine ziemlich tolle Grafik und trotz der Grafik von Nintendos Konsolen, ist und bleibt Nintendo Spitzenreiter der Videospiele. Punkt aus. Keine Diskussion

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