NintendoWatch #2: Wii U aus Preisgründen leistungsschwach

In einem Interview mit Gamespot, verriet Shigeru Miyamoto unter anderem, dass ihre neue Heimkonsole, die Wii U, die Hardwareleistung der momentanen Konsolen (PS3/360) nicht zwangsläufig, dramatisch übertreffen wird. Auf die Frage nach der Wichtigkeit von Hardwareleistung in der heutigen Zeit, antwortete Miyamoto:

„Nintendo is an entertainment company. We’re very sensitive to pricing because people have generally only a certain amount of their spending that they’ll devote to entertainment. And if you’re talking about parents buying something for kids, there are certain price points where parents may be willing to or not willing to purchase a certain product.“

ISS 64: Zum Start für günstige 160 DM

Miyamoto stellt Nintendo so hin, als hätten sie sich schon immer an einem günstigen Preis orientiert. In Wirklichkeit war die Wii ihre erste Konsole, die deutlich günstiger als alle Konkurrenzprodukte gewesen ist. Und das nur, weil die Konsole sehr viel weniger leisten konnte. Doch für die angestrebte Zielgruppe, war es ein idealer Kompromiss. Denkt man nur eine oder zwei Generationen zurück und betrachtet die Game Cube und N64 Preisgestaltung, zum Start der Geräte, offenbart sich ein ganz anderes Bild. Zudem denkt Miyamoto zuallererst an das Kaufverhalten von Eltern und nicht an Spieler, die selbst in der Lage sind das Geld für die Konsole aufzubringen. Das Kinderimage ist demnach weiterhin fest in Nintendos Geist verankert und wird sich sicherlich in weiteren Details der Wii U widerspiegeln.

„But at the same time, you have these technological advances, and you have the needs of being able to take advantage of that technology, and those result in increasing costs and things like that. And so I think that in terms of companies that really look very carefully at what is the best balance between price and possibility in terms of the hardware, Nintendo is the company that’s going to probably pay the most attention to striking that right balance.“

In diesem Absatz spricht Miyamoto von der richtigen Balance zwischen Hardwarepower und Preis, die gefunden werden muss. Bei der Wii fanden sie die richtige Balance, zumindest aus der Sicht der Gelegenheitsspieler und somit in erster Linie Frauen. Und dieses Gleichgewicht scheint bei Nintendo nur für Heimkonsolen zu gelten, den der 3DS ist von jeglicher Sichtweise aus betrachtet, ziemlich überteuert.

„So when you look at what we’re trying to do this time, which is I think maybe to a certain degree somewhat reckless, because we’re trying to include this somewhat kind of tablet-like device–this controller with the screen. We’re trying to do that by finding the right balance between the CPU and the GPU, the graphics processor, and bringing all of that together with the ability to take advantage of the HD capabilities of the system, and wanting to do the most that we can on that front as well.“

Vollgestopft mit teuren Gimmicks

Miyamotos Aussage nach, ist der Controller der Grund, unter dem die Leistungsfähigkeit der Konsole zu leiden hat. Er nennt die Entscheidung für das Tablet Pad sogar etwas leichtsinnig. Wii U wird nur einen Tablet Controller erkennen können und Nintendo lies bereits verlauten, dass man sie nicht einzeln verkaufen werde. Denkt man an die Ausstattung dieses Pads, so ist es nicht unwahrscheinlich, dass das Gerät ziemlich teuer in der Fertigung sein dürfte. Durch die hohen Kosten des Controllers, muss also wo anders gespart werden, um später einen niedrigen Preis verlangen zu können. Dieser wird, laut Iwata, aber nicht so niedrig sein wie der Wii Startpreis.

„We’re very sensitive, of course, to trying to do all of this at an appropriate price. So I don’t know that we would be able to sit here and say that it’s going to necessarily dramatically outperform the systems that are out now. It’s part of the balance that we strike in terms of trying to find entertainment that is new and unique.“

Auch die Techdemos, die man auf der E3 präsentierte, bestätigen diese Aussage. Stellt sich nur die Frage inwieweit die Wii U konkret leistungsfähiger ist, als die aktuellen Konsolen von Sony oder Microsoft. Theoretisch gesehen, könnte Nintendo ihre Wii U Konsole mit der achtfachen Leistung der Wii, 2012 auf den Markt bringen und trotzdem den gleichen Startpreis verlangen. Wäre da nur nicht der teure Controller. Die Konkurrenz sieht derweil keinerlei Bedrohung durch die Wii U oder verspürt den Druck, selbst schon von der nächste Generation zu sprechen. Stattdessen wird die Leistungsfähigkeit der neuen Nintendokonsole belächelt:

„welcome to the party“

Jack Tretton

Advertisements

32 Kommentare zu “NintendoWatch #2: Wii U aus Preisgründen leistungsschwach

  1. Kommt es nicht auf die Spiele an? Ich weiß nicht, wie man so sehr auf Technik und Leistung aus sein kann. Das macht die Spiele doch nicht besser!

    Sony und Microsoft werden ihre Konsolen ja auch noch Jahre weiter behalten, und keine neuen raus bringen. Sie haben ja erst die Bewegungssteuerungen eingeführt; Wieso dann eine neue Konsole?

    Nintendo wird immer belächelt von den anderen. So war es auch bei der Wii-Mote… Und heute denkt Sony, s*it, wieso haben wir dieses Gimmick „Move“ bloß entwickelt… Die Hardcorezocker wollen das sowieso nicht, und davon haben viele eine PS3 oder Xbox 360…

    Kinect: Ich will, dass die Spiele ohne Kinect raus kommen, denn ich brauch so was wie Sprachsteuerung nicht. Und außerdem sieht es langsam aus, wie die Bewegungen umgesetzt werden.

    Jedenfalls: Es wird bei Nintendo wieder mehr Hardcore-Spiele geben, von Valve, EA und Ubisoft. Was das Tablet bringt, weiß noch keiner. Vielleicht zu casual, vielleicht nützlich. Mal sehen 🙂

  2. @VGS
    Natürlich kommt es auf die Games an, nur hat Nintendo in diesem Bereich absolut nichts zu bieten.

    PS.: Move wurde von den Core-Gamern sehr gut angenommen. Es ist schließlich die einzige Bewegungssteuerung, die auch in Core-Games Verwendung findet. ^^

  3. Ganz ehrlich… Myamoto hat seine beste Zeit bereits hinter sich; eine Zeit, in der Videospiele noch einfach, zweidimensional und kindgerecht waren.

    Aus Nostalgiegründen kann man die 2D-Ableger seiner Franchises zwar gern noch spielen – die grossen Innovationen werden aber mittlerweile woanders gemacht (Ausnahmen bestätigen dabei nur die Regel).

  4. @Diggler
    Und wo und vor allem von wem werden diese „grossen Innovationen“ gemacht?

  5. Klar, sieh dir nur die Weltgeschichte an:
    Der erste Linearbeschleuniger? – von Sony;
    Die Entdecker des Röntgenstrahls? – Sony;
    Der erste PC? – von Sony;
    Die erste Videospielkonsole? – von Sony;
    die ersten Sonnentage? – von Sony…

    Diese Liste liesse sich endlos fortsetzen.
    Es ist wie du schon sagst: Innovationen kommen nur von Sony.
    Ausschließlich.
    Echt jetzt. Heil Sony.

  6. vgstudies schrieb:

    „Kommt es nicht auf die Spiele an? Ich weiß nicht, wie man so sehr auf Technik und Leistung aus sein kann. Das macht die Spiele doch nicht besser!“

    Wenn die Technik Spiele nicht besser machen würde, würden wir immer noch Pong spielen.

    „Sony und Microsoft werden ihre Konsolen ja auch noch Jahre weiter behalten, und keine neuen raus bringen. Sie haben ja erst die Bewegungssteuerungen eingeführt; Wieso dann eine neue Konsole?“

    Ganz Recht! Nintendo ist keine Bedrohung und moderneKonsolen lassen sich sehr einfach durch neue Konzepte erweitern.

    „Nintendo wird immer belächelt von den anderen. So war es auch bei der Wii-Mote… Und heute denkt Sony, s*it, wieso haben wir dieses Gimmick „Move“ bloß entwickelt… Die Hardcorezocker wollen das sowieso nicht, und davon haben viele eine PS3 oder Xbox 360…“

    Move ist die einzige Bewegungssteuerung die auch Software für Hardcoregamer mitbringt. Kann man das von Kinect behaupten? Wohl kaum. Und Wii Mote? Nur zum Teil.

    „Kinect: Ich will, dass die Spiele ohne Kinect raus kommen, denn ich brauch so was wie Sprachsteuerung nicht. Und außerdem sieht es langsam aus, wie die Bewegungen umgesetzt werden.“

    Meine Rede.

    „Jedenfalls: Es wird bei Nintendo wieder mehr Hardcore-Spiele geben, von Valve, EA und Ubisoft. Was das Tablet bringt, weiß noch keiner. Vielleicht zu casual, vielleicht nützlich. Mal sehen :)“

    Wii U wird Multiports bieten, zumindest bis zur richtigen Nextgen. Wie es danach weitergeht? Vermutlich gar nicht.

  7. Diggler schrieb:

    „Ganz ehrlich… Myamoto hat seine beste Zeit bereits hinter sich; eine Zeit, in der Videospiele noch einfach, zweidimensional und kindgerecht waren.“

    Da irrst du dich gewaltig. Das Interesse an zweidimensionalen Spielen ist seit dem NES ungebrochen.

    „Aus Nostalgiegründen kann man die 2D-Ableger seiner Franchises zwar gern noch spielen – die grossen Innovationen werden aber mittlerweile woanders gemacht (Ausnahmen bestätigen dabei nur die Regel).“

    Innovationen haben nichts mit 2D oder 3D zu tun. Fakt ist nur, dass 2D für den Massenmarkt viel ansprechender ist.

  8. @Caliber:
    Ich wollte auch gar nix gegen 2D-Games sagen; aber abseits dieses Genres hat Miyamoto in den letzten Jahren eben nichts wirklich nennenswert innovatives zustande gebracht.
    Mal abgesehen davon, daß das Interesse an 2D-Spielen selbstverständlich nicht ungebrochen ist. Es ist potentiell und faktisch noch im Massenmarkt verankert, aber zu einem wesentlich geringeren Anteil, als noch zu NES-Zeiten.
    Das wirst du kaum leugnen können.

  9. An Diggler:

    Seit dem NES gab es keine Innovationen mehr in 2D Mariospielen. Die sind aber auch nicht nötig, da das einfache Spielprinzip zeitlos ist und nur neue Inhalte erforderlich sind.

    „Es ist potentiell und faktisch noch im Massenmarkt verankert, aber zu einem wesentlich geringeren Anteil, als noch zu NES-Zeiten.
    Das wirst du kaum leugnen können.“

    Mit ungebrochenem Interesse meine ich eigentlich, dass das Interesse an 2D Spielen nicht kleiner geworden ist. Sieh dir die Verkaufszahlen zu entsprechenden Spielen von damals und heute an. Das Interesse ist also keinesfalls geringer geworden, nur die Anzahl der 2D Spiele. Was seit dem 2D Zeitalter dazugekommen ist, sind 3D Spiele. Und diese sind nun viel zahlreicher als Zweidimensionale. Ich denke das lässt dich zu deinem Trugschluss führen.

    NSMB hat sich besser verkauft als SMG 1&2 zusammen. Das ist wohl Beweis genug.

  10. Richtig, aber es bleibt ein Randprodukt; eine Nostalgieerscheinung, wenn du so willst. Wirklich neue Charaktere/Franchises in diesem Sektor zu kreieren und vor allem zu etablieren ist nur noch sehr schwer möglich – meist bleiben nur die üblichen Verdächtigen aus der eigenen Kindheit/Jugend übrig (Mario, Sonic, Donkey Kong, Kirby, etc…).
    2D-Jump `n Runs sind zudem nur deshalb so erfolgreich, weil sie so selten sind und jede Veröffentlichung als etwas besonderes, als eine Reise in eine vergangene Zeit, gilt. Eine tatsächlich prägende Rolle im Massenmarkt spielen sie aber (leider) schon lange nicht mehr.

    Und ob Mario-Games Innovationen nötig haben oder nicht, war ja gar nicht die Frage; nur ob sie vorhanden sind oder nicht.

  11. Diggler schrieb:

    „Richtig, aber es bleibt ein Randprodukt; eine Nostalgieerscheinung, wenn du so willst. Wirklich neue Charaktere/Franchises in diesem Sektor zu kreieren und vor allem zu etablieren ist nur noch sehr schwer möglich“

    Das bleibt nur eine Vermutung, da es schon lange niemand mehr versucht hat. Das neue Rayman könnte durchaus ein Riesenerfolg haben. Selbst ich habe daran großes Interesse.

    „2D-Jump `n Runs sind zudem nur deshalb so erfolgreich, weil sie so selten sind und jede Veröffentlichung als etwas besonderes, als eine Reise in eine vergangene Zeit, gilt.“

    Das stimmt einfach nicht. Die meisten Menschen die eine Wii nutzen und NSMB spielen, also junge Frauen und Kinder, haben keinerlei Nostalgiegefühle, die sie mit dem Spiel verbinden. Sie lieben dieses Spiel, weil es genau auf sie zugeschnitten ist. Und das war zur NES Zeiten nicht anders.

    „Eine tatsächlich prägende Rolle im Massenmarkt spielen sie aber (leider) schon lange nicht mehr.“

    Das sollten sie aber, denn sie sind richtige Goldgruben.

    „Und ob Mario-Games Innovationen nötig haben oder nicht, war ja gar nicht die Frage; nur ob sie vorhanden sind oder nicht.“

    Dem Wort Innovation wird heut zu Tage viel zu viel Wert beigemessen. Beim neuen Mario Kart für den 3DS wird man gleiten und tauchen können. Das sind zwei Innovationen (schlicht Neuerungen). Machen sie das Spiel jetzt spaßiger?

  12. „Das bleibt nur eine Vermutung, da es schon lange niemand mehr versucht hat. Das neue Rayman könnte durchaus ein Riesenerfolg haben. Selbst ich habe daran großes Interesse.“

    Das ist genauso eine Vermutung, da du im Konjunktiv redest 😉
    Fakt ist aber, daß es eine ganze Reihe von exklusiven 2D-Jump `n runs auf dem DS gab und gibt – aber der Erfolg bei den meisten ausgeblieben; bzw. nur durch die geringen Produktions- und Werbekosten halbwegs erfolgreich geworden ist.

    „Die meisten Menschen die eine Wii nutzen und NSMB spielen, also junge Frauen und Kinder, haben keinerlei Nostalgiegefühle, die sie mit dem Spiel verbinden. Sie lieben dieses Spiel, weil es genau auf sie zugeschnitten ist. Und das war zur NES Zeiten nicht anders.“

    Das mag zu einem gewissen Prozentsatz stimmen; aber, auch wenn sie es vielleicht nicht aktiv gespielt haben (und mehr Frauen als du denkst kennen und lieben Mario seit den Anfängen), so kennen die meisten Kinder/Frauen dennoch die Marke und die alten Spiele; und damit greift der Nostalgie-Ansatz wieder.
    Mir ist schon klar, daß manch einer erst durch NSMB auf den Geschmack gekommen ist, aber diese Käufer machen nicht den Hauptteil aus – das sind immer noch Menschen, die die alten Games gespielt haben.

    „Dem Wort Innovation wird heut zu Tage viel zu viel Wert beigemessen. Beim neuen Mario Kart für den 3DS wird man gleiten und tauchen können. Das sind zwei Innovationen (schlicht Neuerungen). Machen sie das Spiel jetzt spaßiger?“

    Gegenfrage: Hab ich das behauptet? Warum drehst du mir Worte um? Es ging nur um die Frage, ob Miyamoto noch wirklich Innovatives zur Gaming-Szene beizutragen hat. That´s it.

  13. Diggler schrieb:

    „Fakt ist aber, daß es eine ganze Reihe von exklusiven 2D-Jump `n runs auf dem DS gab und gibt – aber der Erfolg bei den meisten ausgeblieben; bzw. nur durch die geringen Produktions- und Werbekosten halbwegs erfolgreich geworden ist.“

    Das liegt einfach an Nintendos katastrophaler Drittanbieter-Unterstützung und ihrem Egoismus. Die eigenen Marken gehen vor, nach ihnen die Sintflut.

    „Das mag zu einem gewissen Prozentsatz stimmen; aber, auch wenn sie es vielleicht nicht aktiv gespielt haben (und mehr Frauen als du denkst kennen und lieben Mario seit den Anfängen), so kennen die meisten Kinder/Frauen dennoch die Marke und die alten Spiele; und damit greift der Nostalgie-Ansatz wieder.
    Mir ist schon klar, daß manch einer erst durch NSMB auf den Geschmack gekommen ist, aber diese Käufer machen nicht den Hauptteil aus – das sind immer noch Menschen, die die alten Games gespielt haben.“

    Man verkauft keine 20 Millionen Kopien eines Spiels, weil es nostalgisch wirkt. Der Erfolg basiert auf dem Spielprinzip, auf nichts Anderem. Oder willst du mir weismachen, dass die NES und Gameboy 2D Marios auch wegen Nostalgiegründen gleich viel oder mehr absetzen konnten?

    „Gegenfrage: Hab ich das behauptet? Warum drehst du mir Worte um? Es ging nur um die Frage, ob Miyamoto noch wirklich Innovatives zur Gaming-Szene beizutragen hat. That´s it.“

    Es war nur ein allgemeines Problem, das ich angesprochen habe. Du musst dich nicht gleich angegriffen fühlen. Klar kann der Mann noch etwas Innovatives beitragen. Man sollte nur bedenken, dass Innovationen nicht gleichzeitig den Wert steigern oder nützlich sind.

  14. „Oder willst du mir weismachen, dass die NES und Gameboy 2D Marios auch wegen Nostalgiegründen gleich viel oder mehr absetzen konnten?“

    Nein, natürlich nicht. Damals war es etwas Neues und eine Fanbase wurde geschaffen, die auch heute noch die Spiele kauft.
    So einfach ist das.
    Und bevor du wieder mit deinen Superlativen kommst: Nein, nicht ALLE kaufen es aus Nostalgiegründen, aber garantiert der Hauptanteil.

  15. An Diggler:

    Diese Menschen, die du meinst, machen nur einen verschwindend kleinen Teil der Wii Käufer aus. Die Wiikäufer gehören zwar zu der damaligen NES Zielgruppe, sind aber nicht die selben Personen.

    „Damals war es etwas Neues und eine Fanbase wurde geschaffen, die auch heute noch die Spiele kauft.“

    Zwischen NES und Wii liegen 23 Jahre. Die damals aufgebaute Fanbase wurde in der Zwischenzeit durch N64 und GC vertrieben. Der Wiikäufer ist aber die gleiche Art Mensch, die zum NES gegriffen hat. Und einige wenige Nostalgiker.

  16. Nur daß es auf dem GC und dem N64 gar keine 2D-Ableger der beliebten Franchises gab; und somit auch keinen Grund für nostalgische Gefühle von irgendwem.

    Ich bleibe dabei: Ein Grossteil der Käufer von „Neo-2D-Jump `n runs“ sind die, die schon damals diese Spiele geliebt haben.

  17. An Diggler:

    Du hast aber auch behauptet:

    „Wirklich neue Charaktere/Franchises in diesem Sektor zu kreieren und vor allem zu etablieren ist nur noch sehr schwer möglich – meist bleiben nur die üblichen Verdächtigen aus der eigenen Kindheit/Jugend übrig (Mario, Sonic, Donkey Kong, Kirby, etc…).“

    Diese Namen waren auch auf N64 und GC vertreten (ausgenommen Sonic) und trotzdem half da nicht die Nostalgie.

    „Ich bleibe dabei: Ein Grossteil der Käufer von „Neo-2D-Jump `n runs“ sind die, die schon damals diese Spiele geliebt haben.“

    Es ist die gleiche Art Spieler aber nicht die selben Personen. (Die den Großteil der NSMB Käufer ausmacht.) In 20 Jahren werden 2D Spiele immer noch so beliebt sein, bis dahin sind NES Erstkäfer um 43 Jahre gealtert.

    Du überbewertest den Nostalgieaspekt einfach zu sehr.

  18. „Du hast aber auch behauptet:

    „Wirklich neue Charaktere/Franchises in diesem Sektor zu kreieren und vor allem zu etablieren ist nur noch sehr schwer möglich – meist bleiben nur die üblichen Verdächtigen aus der eigenen Kindheit/Jugend übrig (Mario, Sonic, Donkey Kong, Kirby, etc…).“

    Diese Namen waren auch auf N64 und GC vertreten (ausgenommen Sonic) und trotzdem half da nicht die Nostalgie.“

    Ja, das habe ich „behauptet“. Es widerspricht ja auch nicht meinen anderen Aussagen. Mit „in diesem Sektor“ meinte ich natürlich 2D-Jump `n runs, die auf GC und N64 nunmal brutal vernachlässigt wurden
    Da wir die ganze Zeit ausnahmslos von eben diesen 2D-Jump `n runs sprechen, dachte ich, du würdest nicht plötzlich etwas völlig anderes reininterpretieren, wenn ich ausnahmsweise mal auf die verallgemeinernde Formulierung „in diesem Sektor“ zurückgreife.
    Mein Fehler. Konntest du natürlich nicht wissen.

    „In 20 Jahren werden 2D Spiele immer noch so beliebt sein, bis dahin sind NES Erstkäfer um 43 Jahre gealtert. “

    Ich besitze zwar, im Gegensatz zu dir, keine magische Kristallkugel, die mich 20 Jahre in die Zukunft blicken lässt; dennoch prophezeie ich dir: In zwanzig jahren werden Spiele in diesem Sektor (ach, sorry, also 2D-Jump `n runs) eine noch viel unwesentlichere Rolle auf dem Massenmarkt einnehmen als es heute bereeits der Fall ist.

  19. An Diggler:

    Es gibt nichts zugänglicheres als 2D Spiele, das wird in 20 Jahren nicht anders sein. Natürlich muss eine Konsole im Gesamtkonzept auf Gelegenheitsspieler ausgelegt sein, so wie die Wii. Ein 2D J&R wäre auf der 360 sicherlich nicht so erfolgreich. Die Wii bietet viele Punkte, die Casualgamer anlocken. Eine ideale Plattform für zweidimensionale Spiele. Der Schwerpunkt liegt auf kostengünstige und unkomplizierte Spielerfahrung. Und das bietet momentan nur die Wii.

  20. Wir sprechen uns in 20 Jahren nochmal… 🙂

    Aber schön, daß man mit dir, im Gegensatz zu Edel (dessen Name eigentlich die grösste Pointe dieser Site ist), noch sachlich und ohne persönlich, beleidigend oder arrogant zu werden diskutieren kann.

  21. 2D Spiele von heute?
    Terraria, Super Meat Boy, die ganzen Bit Trips, zeit^2, arkedo series jump, arkedo series pixel, doodle jump, angry birds, etc etc

    3D-Inovationen von Miyamoto… Super Mario 64?!

  22. Richtete sich das an mich?

    Ich bezog mich nämlich ausdrücklich und ausschließlich auf 2D-Games von Miyamoto.

  23. @Diggler
    „Ich wollte auch gar nix gegen 2D-Games sagen; aber abseits dieses Genres hat Miyamoto in den letzten Jahren eben nichts wirklich nennenswert innovatives zustande gebracht.“

    Hat er aber, wie gesagt Super Mario 64. Weiß ja nicht welche Zeitspanne du mit „die letzten Jahre“ meinst. Super Mario 64 ist aber definitiv abseits des „2D-Game-Genres“ 😉

  24. „Ausnahmen bestätigen dabei nur die Regel.“

    Das ist übrigens ein Zitat aus meinem Ausgangspost. Klar, war Super Mario 64 innovativ; Mario Galaxy sicher auch, aber damit hört es ja eigentlich auch schon auf.

    Aber korrigier mich, wenn ich falsch liege; ich lasse mich gerne eines besseren belehren.

  25. Sorry, aber Spiele, an denen er nur als Produzent mitgewirkt hat, kann ich ihm nicht als „innovativ“ zuschreiben.
    Pikmin war super, aber eben nicht von ihm.

  26. @Diggler
    Doch, die Idee hatte er, als er Ameisen in seinem Garten spannte und es produziert.

    Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Pikmin

  27. @Oli
    Die Idee hat er einfach nur geklaut, wie sonst auch. Aber typisch, dass er sich so eine unglaubwürdige Geschichte ausdenkt, der kann einfach nichts wirklich gut.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s