Microsofts Werbe-Geniestreich

Microsoft hat es bis dato nicht leicht das spannende Konzept ihrer Xbox One potenziellen Kunden schmackhaft zu machen. Besonders die neue Kinect-Kamera, der große Anziehungspunkt des Gesamtpaketes bereitet vielen Interessierten bisweilen Kopfzerbrechen. Auf der einen Seite gab es kaum überzeugende Vorstellungen, die den höheren Preis rechtfertigen, verursacht durch den beiliegenden Sensor. Alle Kinectspiele können auch mit dem herkömmlichen Controller gesteuert werden. Auch die vorliegenden Testberichte lassen kein gutes Haar an seiner technischen Umsetzung. Auf der anderen Seite steckt Microsoft, wie allgemein bekannt, mit der amerikanischen Nationalen-Schnüffel-Agentur unter einer Decke und verkauft vielleicht vertrauliche Daten ihrer Kunden an die Spione.

Wie also dem Kunden zeigen wie toll und sinnvoll Kinect ist und gleichzeitig sein Vertrauen in der Privatsphäre-Affäre nicht verlieren? Man könnte Zukunftsprojekte mit beeindruckenden Trailern demonstrieren, um Interessen zu wecken und gleichzeitig ein Paket ohne Kinect anbieten. Nicht jedoch Microsoft. Ihre Vorstellung von Überzeugungsarbeit sieht so aus:

xbone adFür diejenigen unter euch, die der englischen Sprache nicht mächtig sind, hier die Übersetzung:

Hast du schon gewusst…das ist der neue Kinect-Sensor. Hier könnte jetzt stehen welche Vorteile er mit sich bringt, aber wir wollten dich nur darüber informieren, dass du den hässlichen Klotz über die Software deaktivieren oder ganz ausstöpseln kannst. Die Xbone braucht ihn nicht, um zu funktionieren, bezahlen musst du den Mist aber trotzdem, du Trottel. 😆

ji

shark-attack-o